Angers hat mich sehr positiv überrascht. Eigentlich habe ich vor unserem Besuch gar nichts mit dieser Stadt in Verbindung gebracht. Wir fuhren auch nur hin, um das imposante Schloss, das Château d’Angers, anzuschauen. Ausserdem interessierte uns der berühmte Wandteppich „Apokalypse“, der im Innern des Schlosses ausgestellt ist und wohl zu den beeindruckendsten mittelalterlichen Kunstwerken Europas zählt. Dieser Plan scheiterte allerdings, da das Personal streikte und das Schloss nicht geöffnet wurde 🙂


Das Touristenbüro half weiter und empfahl uns einen Stadtspaziergang entlang einer auf dem Boden eingezeichneten blauen Linie. Diese Idee gefiel uns und so liessen wir uns über eine Stunde durch die sehr schöne und belebte Altstadt von Angers führen.



Eine Entdeckung auf diesem Rundweg war die „Galerie David d’Angers“, ein Museum das dem Bildhauer Pierre-Jean David (1788-1856) gewidmet ist. Zu seiner Zeit hat er wichtige Auftragsarbeiten (u.a. für das Pantheon in Paris) ausgeführt und berühmte Zeitgenossen als Büsten porträtiert. Für die Darstellung von Goethe, den er sehr bewunderte, reiste er eigens nach Weimar.



Übernachtet haben wir übrigens in der Nähe von Angers im Hotel „Chateau de Noirieux“, das ein sehr gutes Restaurant, das „L’Attilio – Briollay“ hat.



