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St. Severin Keitum

Die Kirche St. Severin ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche in Keitum, gebaut im romanischen Stil und erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1240. Sie gehört zu den ältestrn Sakralbauten in Schleswig-Holstein. Sie ist wunderschön und der Standort ist sehr besonders: Die Kirche steht auf einer Anhöhe im Geestkern von Sylt – damit war sie weithin sichtbar, was auch eine Bedeutung für die Seefahrt hatte.

Im Innenraum sind alte Emporen (Westempore von 1699, Nordempore von 1724) und einen Altarschrein aus dem Jahr etwa 1480, im spätgotischen Stil.  Die Kirche besitzt ausserdem eine große Orgel (eine Mühleisen-Orgel von 1999 mit über 3.000 Pfeifen) und ist bekannt für ihre Konzertreihe („Mittwochskonzerte“) mit internationalem Zuschnitt.  

Auf dem idyllischen „Friedhof am Meer“ St. Severin sind mehrere bekannte Literaten und Verleger begraben. Dazu gehören Peter Suhrkamp, der Gründer des Suhrkamp Verlags, und der Literaturkritiker Fritz J. Raddatz. Auch der Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, Rudolf Augstein, hat hier seine letzte Ruhe gefunden. 

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Brigitte

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