Die Champagne ist weltweit für die exklusive Produktion von Champagner bekannt. Neben dem Weinbau hat die Gegend auch eine touristische Bedeutung, da es sehr gut gelingt, mit dem Champagner auch ein Lebensgefühl von Luxus zu verkaufen.
Landschaftlich ist die Gegend sanft hügelig, überall Weinreben auf kalkhaltigem, fast weissen Böden, dazwischen kleine Dörfer, die eigentlich eher wenig touristisch wirken, aber in denen sich Weingut an Weingut reiht und natürlich kann man überall degustieren. Wir besuchten unter anderem Ay und Hautvillers. In der Abteikirche von Hautvillers findet sich das Grab des Mönches Dom Pérignon, der im 18. Jahrhundert massgeblich an der Entwicklung der Champagnerherstellung beteiligt war.


Epernay ist das wirtschaftliche Herz der Champagnerproduktion und Sitz vieler bekannter Champagnerhäuser, die sich alle in der Avenue de Champagne aneinander reihen.
Reims gilt als historisches Zentrum der Champagne. Die Kathedrale von Reims war über Jahrhunderte Krönungsort der französischen Könige und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Sehr schön sind die Chagall-Fenster sowie die Fenster des deutschen Künstlers Imi Knoebel von 2008.



Ebenfalls Unesco-Weltkulturerbe ist die Basilika Saint-Remi, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert gebaut wurde.Bei unserem Besuch war es sehr ruhig und die Atmosphäre in der Basilika ist sehr besonders. Sie ist dem heiligen Remigius gewidmet, dem Bischof von Reims, der im 5. Jahrhundert den fränkischen König Clovis taufte. Dieses Ereignis gilt als ein wichtiger Moment in der Christianisierung Frankreichs und machte Reims zu einem zentralen Ort der französischen Geschichte.


Übernachtet haben wir sehr teuer und sehr edel im Royal Champagne Hotel & Spa in Champillon. Es ist sehr international, hat einen wunderschönen Spa, zwei Restaurants und riesige, aufs feinste eingerichtete Zimmer. Kam uns sehr entgegen, weil das Wetter gerade schlecht wurde.






