Da wir zu viert und in einem Ferienhaus waren, sind wir nicht allzu oft auswärts essen gegangen. Aber einige Male waren wir doch faul und hatten keine Lust zu kochen…
„Le Jardin des mômes“ in Trebeurden
Sehr nettes, junges Restaurant mit einfacher, aber köstlicher Küche. Viel Gerichte sind etwas asiatisch angehaucht. Obwohl nicht am Strand und etwas abseits ist das Restaurant eigentlich jeden Abend „complet“, deshalb unbedingt reservieren. Hier waren wir tatsächlich mehrmals, weil wir uns so wohlfühlten. Und weil die Kellnerin so nett war…


„La Table de mon père“ in Ploumanac’h
Das Restaurant ist im Hotel Castel Beau Site ist eher gediegen. Mittags bieten sie zu einem sehr vernünftigen Preis ein Menü an, abends gibt es wohl eine ausführlichere Karte und ist eher „Gourmandise“. Da Hunde nur am Mittag ins Restaurant dürfen, war das für uns sowieso keine Option. Aber das Mittagessen war sehr fein (und zwar alle Gerichte, die wir zu viert ausprobiert haben). Ausserdem habe ich hier die besten Austern ever gegessen. Die Sicht auf den Strand ist abgesehen davon unbezahlbar!
„Copains comme cochon“ in Pleumur-Bodou
Das Restaurant ist auf dem Land und eher urig. Es ist, dem Namen entsprechend, sehr lustig, aber nicht übertrieben, mit allen möglichen Dekoartikeln rund ums Schwein ausgestattet. Man ist an Holztischen und bekommt als Servietten Küchenhandtücher.Die Karte ist aber vielfältig. Es gibt Schwein, aber auch eine grosse Auswahl anderer Gerichte. So hatten Urs und Heidi tatsächlich ein riesiges Bio Cote de porc, aber Xavier und ich haben einen hervorragenden Hummer gegessen. Der Service ist sehr nett und man fühlt sich sofort wohl.
Auberge de la Vieille Église in Trégastel
In dieses im Michelin gelistete Restaurant hat uns Heidi zu ihrem Geburtstag eingeladen. Für mich ein typisches französisches Restaurant. Sehr einfach eingerichtet, aber sehr stolz auf die eigene Küche (die Menus tragen die Namen der Kinder des Chefs :)). Entsprechend gab es auch ein“menu surprise“ von fünf oder mehr Gängen. Das bedeutet eigentlich immer, dass es auch Sachen gab, die man nicht so mag. Hier waren es eine Art Nudeln, aber aus rohem Sepia in seiner eigenen Tinte. Muss man nicht haben…Aber sonst war es sehr fein!


„La Maison“ in Trébeurden
Das kleine Restaurant im gleichnamigen Hotel (nur 2*, aber sehr hübsch und gepflegt) bietet sehr gute, bodenständige Küche zu einem sehr fairen Preis (ein Glas Champagner für 6 Euro – wo gibts denn sowas?)! Die Austern sind ganz frisch vom Produzenten nebenan und auch der Fisch war hervorragend zubereitet.
„La Tourelle“ in Trébeurden
Das „La Tourelle“ liegt am Hafen von Trébeurden und bietet durch eine verglaste Front im ersten Stock einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenuntergang. Serviert wird vor allem Seefood, aber Urs bekam auf ein sehr gutes Riderfilet.





