Dinard hat es mir sofort angetan. Der Ort verströmt so einen leicht patinierten Seebad-Charme, der sehr charmant ist. Und wirklich entwickelte sich Dinard im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Badeort, insbesondere durch britische Besucher, die die Architektur und das Stadtbild prägten. Charakteristisch sind zahlreiche Villen im Belle-Époque-Stil sowie gepflegte Promenaden entlang der Küste. Die Tatsache, dass wir selbst in so einer eleganten Villa wohnen durften (Villa Haute Guais) und man von dort auf der wunderschönen Promenade Clair de la Lune in die Ortsmitte spazieren konnte, trug sicher zu meiner Begeisterung bei.



Von Dinard fahren ständig kleine Boote ins direkt gegenüberliegende Saint-Malo. Das ist sehr praktisch, weil man so direkt vor der historischen Altstadt ausgeladen wird. Diese Altstadt („Intra Muros“) von Saint-Malo ist von einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben, auf der man die Stadt umrunden kann (Les Remparts). Der Ort selbst ist dann mit den engen Gassen und unzähligen Restaurants und Geschäften ein wahres Touristenmagnet. Wir waren schon einige Male in Saint-Malo und jetzt im April war es machbar, im Sommer schiebt man sich hier in der Masse durch die schmalen Strassen.



An beiden Orten waren wir gut essen. In Dinard sehr zu empfehlen ist das Restaurant La Vallée im gleichnamigen Hotel. Sehr gute Küche und sehr gemütlich, aber klein und man muss unbedingt reservieren. Und in Saint-Malo waren wir mittags eine Galette und ein Crêpe in der kleinen Crêperie Maison Hector essen, die ausgezeichnet war.



