Granville hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel im Ärmelkanal und verbindet historische Architektur mit maritimen Flair. Die Stadt teilt sich in eine Oberstadt auf einem Hügel und dem unteren Ortsteil mit dem Hafen.
Die „Haute Ville“, die Altstadt von Granville liegt auf einem Felsen oberhalb des Hafens und ist von Stadtmauern umgeben. Sie stammt grösstenteils aus dem 15. und 16. Jahrhundert und vermittelt ein geschlossenes historisches Stadtbild. Enge Gassen, Steinhäuser und kleine Plätze prägen das Erscheinungsbild. Besonders sehenswert sind die Stadtmauern, von denen aus sich ein weiter Blick über das Meer und den Hafen bietet.


Die Kirche Notre-Dame-du-Cap-Lihou liegt in der Altstadt und wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Sie vereint gotische und romanische Elemente und diente früher auch als Orientierungspunkt für Seefahrer. Im Inneren befinden sich mehrere historische Glasfenster und maritime Gedenktafeln.


Der Hafen besteht aus einem Fischereihafen, einem Jachthafen und einem Fährhafen. Granville ist bekannt für seine Fischerei, insbesondere für Muscheln und Meeresfrüchte. Vom Hafen aus verkehren Fähren zu den Chausey-Inseln, im April allerdings nur selten. Die „Unterstadt“ ist sehr lebendig mit vielen Geschäften und entlang der Hafenpromenade sind überall Restaurants und Cafés.
In Granville ist ausserdem das Christian-Dior-Museum. Es befindet sich in der Villa Les Rhumbs, dem ehemaligen Elternhaus des berühmten Modeschöpfers. Das Museum liegt auf einer Anhöhe mit Blick auf das Meer und zeigt wechselnde Ausstellungen zur Modegeschichte und zum Werk Diors. Der umliegende Garten ist öffentlich zugänglich und sehr schön mit einem tollen Meerblick. Hunde haben hier allerdings keinen Zutritt.









