Mit „Seebüll“ haben sich Emil Nolde und seine Frau Ada einen Traum verwirklicht, in dem sie Architektur, Natur und Kunst an einem Ort zusammenbrachten.
Das Nolde-Haus entstand zwischen 1927 und 1937 und hier lebte das Paar auch, wenn es sie von Berlin aufs Land zog. Heute kann man unten noch die Wohnräumlichkeiten besichtigen, in den oberen Räumen ist das Museum untergebracht. Zeitgleich mir dem Haus entstand ein grosser Blumen- und Staudengarten. Jetzt war alles etwas verblüht, aber man konnte sich gut vorstellen, wie es noch im Spätsommer ausgesehen haben muss.


Das Museum zeigt mehrmals jährlich wechselnde Ausstellungen. Zum Zeitpunkt unseres Besuches war das Thema „Malermensch in Berlin“ und widmete sich Noldes Verständnis von Stadt und Land. So finden sich Bilder aus dem Nachtleben Berlins und aus dem Zoologischen Garten.




Es gibt auch ein Besucherforum, in dem es einen Museumsshop, ein sehr gutes Restaurant (wir haben uns eine Kartoffelsuppe geteilt, von der wir noch Tage geschwärmt haben :)), eine Malschule sowie eine laufende Filvorführung über Leben und Werk von Emil und Ada Nolde gibt.



