Wir waren fünf Tage in St. Peter-Ording und da wir dringend einmal waschen mussten, hatten wir ein Ferienhaus innerhalb der Hotelanlage des Hotel Aalernhüs (http://www.aalernhüs.de) gebucht. Das stellte sich als Glücksfall heraus, weil wir beide in dieser Woche etwas angeschlagen waren und im Haus die benötigte Privacy hatten.
St. Peter-Ording liegt auf der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein und ist einer der bekanntesten Nordseeorte Deutschlands. Berühmt ist der Ort vor allem für seinen zwölf Kilometer langen und bis zu zwei Kilometer breiten Sandstrand, der zu den grössten in Europa gehört. Ein besonderes Wahrzeichen sind die Pfahlbauten am Strand, die als Restaurants, Aussichtspunkte und Schutzbauten dienen.



Der Ort besteht aus vier Ortsteilen – Ording, Bad, Dorf und Böhl – die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Während „Bad“ mit Promenade, Seebrücke und Geschäften das lebendige Zentrum bildet, sind „Böhl“ und „Dorf“ ruhiger und naturnäher. „Ording“ wiederum gilt als Paradies für Strand- und Wassersport. Wir haben es tatsächlich geschafft, alle Ortsteile zu besuchen. Besonders pittoresk ist sicher „Dorf“, das zudem mit einer hervorragenden Suppenküche (Goetz möbel & suppenmanufaktur) einen echten Anziehungspunkt für uns Schniefnasen beheimatete. Auch das angeblich älteste Haus der Insel ist hier zu finden. Touristischer Mittelpunkt ist „Bad“ mit der über einen Kilometer langen Seebrücke zum endlosen Strand.



Die ganze Gegend ist mit der nordischen Vegetation, den Salzwiesen und Dünen, dem endlosen Strand sehr schön. Weite in jede Richtung! Es war ein bisschen schade, dass uns nicht wirklich nach langen Wanderungen war, dafür würde es sich fast lohnen, wieder zu kommen :). Essen waren wir auch und zwar im „Salt & Silver am Meer“ (einen hervorragenden Wolfsbarsch) und bei „Auntie Clara“ ein überwiegend vegetarisches Sharing-Menü. Beide Restaurants werden von sehr jungen Leuten mit tollen Ideen betrieben und sind so richtig zum Wohlfühlen.



